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Know how statt Hau drauf
Um seinen Hund zu verstehen, muss man seine Körperhaltungen, seine Laute und seine Mimik lesen können. Nur dann kann man seinen Hund und sein Verhalten richtig einschätzen und dementsprechend reagieren.
Wichtig sind ebenso Kenntnisse über das Verhalten des Stammvaters des Hundes, dem Wolf. Wo ähnelt das Verhalten des Hundes dem des Wolfes und wo unterscheidet es sich davon? Hier sollten auch die vielfältigen, über Jahrhunderte angezüchteten Rasseeigenschaften Berücksichtigung finden.
Wenn man weiß, wie man das Verhalten des Hundes mit lerntheoretischen Maßnahmen verändern und beeinflussen kann, hat man bald einen angenehmen und alltagstauglichen Begleiter. Durch richtiges Management und vorausschauendes Handeln wird Fehlverhalten am besten unmöglich gemacht und durch ein für Sie und Ihren Hund angenehmes Alternativverhalten ersetzt.
Meine Verhaltenstherapie stützt sich auf die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über Wolfs- und Hundeverhalten, vielseitig erworbenes tierpsychologisches Hintergrundwissen und Kenntnisse über das Verhaltensspektrum Hund. Individualität statt Schema F
Hunde lernen am besten mit positiver Bestärkung, d. h. durch Lob, Leckerlies und in stressreduziertem Klima. Es ist wichtig, für den Hund und seinen Halter solche günstigen Lernbedingungen zu schaffen oder wiederherzustellen.
Für jedes Mensch-Hund-Team gibt es individuelle Wege, um ans Ziel zu gelangen. Kein Verhaltensproblem wird behandelt wie das andere, jeder Hunde- und Menschencharakter verdient eine jeweils zu ihm passende Unterstützung. Ich überlege sorgfältig, welche Methode Ihnen und Ihrem Hund optimal helfen wird!
Nur in einem von Verständnis für das natürliche Hundeverhalten geprägten Lernklima kann man Fortschritte in der Erziehung und Verhaltenstherapie erreichen.
Hierbei ist es mir wichtig, Sie als Besitzer so zu unterrichten, dass Ihnen anschließend ein selbständiges Arbeiten mit Ihrem Hund möglich ist.
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Ursachenforschung statt Symptombehandlung
Mein Ziel ist es, die eigentliche Ursache eines Verhaltens herauszufinden. Durch Beobachtung, gezieltes Verhaltenstraining und Optimierung der Haltungsbedingungen bin ich in der Lage, das Problem direkt zu behandeln und die Ursache des Fehlverhaltens zu beheben. Das Problemverhalten an sich wird somit meist sehr schnell minimiert oder zumindest in akzeptable Bahnen gelenkt.
Wird einem Hund, der z. B. aus Angst bellt, die Angst genommen, muss er auch nicht mehr bellen. Wichtig ist die positive Beeinflussung der Emotionen, statt nur deren Symptomatik zu überdecken. 
Teamarbeit statt Einzelspieler
Ein ganz wesentlicher Punkt meiner Ideologie ist es, Hunde als individuelle und fühlende Wesen mit eigenen Bedürfnissen zu betrachten.
Stellen Sie sich vor, Ihr Hund entscheidet sich in kritischen Situationen von selbst, bei Ihnen zu bleiben und fragt um Erlaubnis, bevor er zu einem anderen Hund läuft? Die Leine hängt nur noch zur Absicherung an Ihrem Hund, da dieser von selbst auf Sie achtet und Ihnen freiwillig und freudig folgt? Dies kann mit gezieltem Training, Teamwork und Geduld erreicht werden.
Dabei erfährt der Hund aber keine antiautoritäre Erziehung. Ihm werden durchaus Grenzen gesetzt. Dies wird aber nicht mit anonymen und willkürlichen Strafen bewerkstelligt. Strafe sollte immer überlegt und hundegerecht eingesetzt werden, bei der die Gefahr einer negativen Fehlverknüpfung beim Hund realistisch eingeschätzt und beachtet wird.
Ich arbeite hier mit klaren körpersprachlichen Signalen, die meine positive oder negative Stimmung gezielt ausdrücken und vom Hund jederzeit selbst beeinflusst werden kann. Durch Ankündigung einer negativen Konsequenz gebe ich dem Hund die Möglichkeit, durch eigene Verhaltensänderung diese abzuwenden.
Hilfsmittel (z. B. Halti, Clicker, Disks, Futtertube usw.) werden im Trainingsverlauf auf ein absolutes Mindestmaß reduziert. Oft kann auf Ersatzmöglichkeiten wie z.B. das Schnalzen mit der Zunge anstatt des Clickers, zurück gegriffen werden. Dies gestaltet das Training alltagstauglich und unkompliziert. In seltenen Fällen sind bestimmte Hilfsmittel jedoch nicht komplett abzulehnen, jeder Fall wird hier individuell betrachtet.
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| Beschäftigung statt Langeweile
Da der Hund vom Wolf abstammt, sind gewisse Verhaltensweisen und Bedürfnisse des Wolfs auch beim Hund erhalten geblieben. Der Wolf muss große Energie in sein Überleben stecken, z. B. bei der Verteidigung des Territoriums oder der Jagd. Einige Hunde dürfen auch heute noch eine Art "Job" ausführen, der sie geistig und körperlich fordert, wie z. B. Jagd- oder Hütehunde.
Großteils sind viele Hunde aber nur noch reine Familienhunde ohne eine erfüllende Aufgabe. Durch diese Auslastungsdefizite entstehen schnell Langeweile und Frustration. Um den daraus resultierenden Problemen vorzubeugen oder bereits vorhandene abzumildern, sollte den Hunden Aufgaben gegeben werden, die sie geistig und körperlich auslasten und somit zufrieden stellen. |
| Kooperation statt Konkurrenz
Um eine ganzheitliche Behandlung Ihres Hundes gewährleisten zu können, habe ich mir ein Netzwerk aus Trainern, Tierheilpraktikern und Tierärzten aufgebaut. So kann ich Ihnen bei Problemen, die zuerst eine tierärztliche oder homöopathische Behandlung notwendig machen, kompetente Hilfe an die Hand geben. Durch ständige Absprache mit meinen Kooperationspartnern kann eine umfassende Betreuung und Behandlung gewährleistet werden.
Auch scheue ich mich nicht, mich bei sehr schwierigen Fällen mit anderen Trainern zusammen zu schließen und objektiv verschiedene Trainings- und Behandlungsmethoden zu überdenken, sofern diese konform mit meiner Ideologie sind. |
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